Mit diesen 15 Tipps kannst du 2021 die Umwelt schonen

Mit diesen 15 Tipps kannst du 2021 die Umwelt schonen

Diese Aktionen machen wirklich einen Unterschied

 Susi Weaser

Susi Weaser

Oct 7, 2020

·

10

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Die Umwelt schonen mit ein paar simplen Tipps? Als Individuum die Erde zu retten mag sich wie eine Superhelden-Mission anfühlen, aber es liegt in unserer kollektiven Macht, den Klimawandel zu stoppen.

Doch da stellt sich auch schon die erste Frage: Welche Aktionen machen wirklich einen Unterschied, und welche sind einfach nur durch öffentliche Aufmerksamkeit “überhypt”?

So wichtig ist dein CO2e-Fußabdruck

Im Laufe unseres Tages tragen wir fast ständig zu unserem CO2e-Fußabdruck bei. Von den Lebensmitteln die wir essen, bis hin zu den Gegenständen, die wir benutzen - alles, was Energie benötigt um es zu produzieren oder zu benutzen, geht Hand in Hand mit CO2e-Emissionen.

Durchschnittlicher CO2-Fußabdruck pro Land

Während der CO2 Fußabdruck von Land zu Land enorm variiert, ist die Gesamtstrategie zur Reduzierung dieses Fußabdrucks weltweit die gleiche.

Vielleicht kennst du die CO2 Management Strategie? Indem du deine Haupt Emissionen-verursachenden Aktivitäten ganz einstellst, kannst du einen Großteil deiner Emissionen ganz vermeiden. Der nächste Schritt ist, deine restlichen Emissionen wo möglich zu reduzieren und durch Alternativen mit geringerem Verbrauch zu ersetzen. Für die Emissionen die dann immer noch übrig bleiben, kannst du eine Dritt-Partei dafür bezahlen, deine CO2 Emissionen auszugleichen. Das sollte allerdings dein letzter Schritt und sozusagen der “letzte Ausweg” sein.

Ausgleichen, ersetzen, Emissionen reduzieren - Carbon Management Strategie

Was sind also die besten Schritte, um die Umwelt zu schonen und deinen CO2-Fußabdruck zu reduzieren?

Zuhause

Die Energie, die in deinem Zuhause verbraucht wird, trägt im Durchschnitt 26% zu deinem gesamten CO2-Fußabdruck bei, obwohl die tatsächliche Menge an verbrauchter Energie von Land zu Land sehr unterschiedlich ist. In kälteren Ländern ist der Energieverbrauch besonders hoch, da sowohl die Gebäude als auch das Wasser geheizt werden müssen.

So viel Energie verbrauchen wir - Energienutzung nach Land
BASISIEREND AUF: MACROTRENDS.NET

Unabhängig davon, wo du lebst, gibt es Schritte, die du unternehmen kannst, um den Energieverbrauch deines Hauses zu reduzieren.

1. Wechsle zu einem grünen Energieversorger

Das Beste, was du tun kannst, ist, deine Energiequelle von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien wie Solar, Wind oder Wasser umzustellen. Das bedeutet nicht, dass du Solarpaneele auf deinem Dach oder ein 40-Fuß-Windrad in deinem Garten installieren musst. Du kannst einfach den Anbieter wechseln.

Während es derzeit noch nicht möglich ist, grüne Energie direkt von der Quelle in dein Haus zu schaffen, kannst du trotzdem dabei helfen, fossile Energien aus dem Umlauf zu nehmen und durch erneuerbare Energien zu ersetzen. So wird mit der Zeit das ganze Deutsche Energienetz grün.

Die Verfügbarkeit von grüner Energie variiert von Land zu Land, aber ein schnelles Googeln sollte dir Optionen in deiner Gegend aufzeigen. In Deutschland vergleicht beispielsweise Stromvergleich.de die Preise der wichtigsten Anbieter von erneuerbarer Energie.

2. Heize kein leeres Haus  

Das Heizen bzw. Kühlen deines Hauses macht bis zu 44% deines Energieverbrauchs aus. Indem du das effektiver anstellst, kannst du daher die CO2-Bilanz deines Hauses deutlich verbessern. Es geht einfach darum, das Haus nicht zu heizen oder zu kühlen, wenn es leer ist, und weniger zu heizen, wenn du schläfst.

Stromverbrauch von Haushalten in den USA und Großbritannien

In Deutschland besteht die Faustregel, Innenräume immer auf eine Temperatur von mindesten 20 Grad heizen zu können. In der Nacht kann es allerdings laut Landesgericht Berlin auch weniger sein (mindestens 18 Grad).

Wenn du dir ein intelligentes Thermostat zulegst, kannst du das ganz einfach von deinem Smartphone aus machen und das Haus für 15 Minuten heizen, bevor du von der Arbeit nach Hause kommst. Alternativ kannst du auch die verschiedenen Timer-Einstellungen deines Thermostats nutzen und sie ändern, wenn du weißt, dass du abends oder am Wochenende weg bist.

Langfristig ist die beste Lösung, dein Haus zu isolieren. Einige Regierungen bieten Gutscheine oder Zuschüsse an, um Hausbesitzern dabei zu helfen. Kurzfristig kann es helfen, gut gefütterte Vorhänge zu schließen, um die Wärme einzuschließen, oder die Sonne draußen zu halten und so den Bedarf an Heizung oder Klimaanlage zu reduzieren.

3. Schalte deine Geräte aus

Deine Haushaltsgeräte an der Stromquelle auszuschalten, anstatt sie auf Stand-by zu lassen, klingt so, als würde es keinen bedeutenden Unterschied machen - tut es aber. Pro Jahr verschwenden Deutsche etwa 13 Milliarden kWh Strom, um ihre Elektrogeräte im Stand-by-Modus zu betreiben und es wird geschätzt, dass der Stromverbrauch im Stand-by-Modus für etwa 1% der weltweiten Co2-Emissionen verantwortlich ist.

Dieser Energieverbrauch, wenn ein Gerät nicht in Gebrauch ist, wird oft als Phantom- oder Vampirlast bezeichnet. In Großbritannien geben 76% der Haushalte an, elektronische Geräte im Stand-by-Modus zu lassen und 38% tun dies ständig.

Viele Geräte saugen auch dann Energie, wenn sie nicht in Gebrauch sind, was für ein Handy-Ladegerät keine große Sache ist, sich aber schnell summiert, wenn du an alles denkst, was eingesteckt ist. Fernseher und Handyladegeräte sind die häufigsten Übeltäter, während Spielkonsolen im Leerlauf fast so viel Strom verbrauchen wie im Betrieb.

Die Installation von Smart Plugs ermöglicht es dir, den Strom an der Steckdose von deinem Telefon aus abzuschalten. Oder für eine etwas weniger technologische Lösung kannst du dir Steckeradapter besorgen, die sich per Fernbedienung ein- und ausschalten lassen.

4. Wasche deine Kleidung besser (weniger)

Der einfachste Weg, Energie anhand deiner Kleidung zu sparen, ist einfach: Wasche weniger. Während einige Sachen aus hygienischen Gründen nach einmaligem Gebrauch gewaschen werden müssen, solltest du bei den anderen Sachen erst einmal schnuppern, bevor du entscheidest, ob sie wirklich in den Wäschekorb geworfen werden müssen.

Zudem solltest du, wenn du deine Wäsche wäschst, eine niedrige Temperatur wählen. Wenn du deine Wäsche bei 60 Grad wäschst und dann alle paar Tage einen Wäschetrockner benutzt, bist du für 440 kg CO2e pro Jahrverantwortlich - das ist mehr als ein Flug von London nach Moskau. Wenn du dagegen deine Wäsche bei 30 Grad wäschst und an der Luft trocknest, bist du nur für 9% davon verantwortlich.

Reisen

Die Art und Weise, wie du von A nach B kommst, kann einen großen Unterschied machen, wenn es um deinen CO2-Fußabdruck geht.

Wenn du dich entscheidest, komplett auf das Auto zu verzichten und stattdessen zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren, kannst du alleine durch das Weglassen deines Autos (ausgehend von 5000km im Jahr) 1,7 Tonnen CO2e pro Jahr einsparen. Und wenn du regelmäßig fliegst, kann der Verzicht darauf deinen Fußabdruck erheblich verkleinern: Denke an ca. 3500 - 5.500 kg vermiedenes CO2e für jeden vermiedenen Transatlantik-Rundflug.

Aber du musst nicht alles aufgeben, um deinen Reise-Fußabdruck zu beeinflussen.

5. Schaffe dir ein E-Auto an

Elektroautos werden von Energieexperten eher gemischt aufgenommen. Einige sind der Meinung, dass sie die Zukunft sind und jeder sie fahren sollte, während andere argumentieren, dass die Emissionen über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs ungefähr gleich hoch sind, wie bei konventionellen Autos.

Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass E-Autos im Vergleich zu Benzin- oder Dieselautos für geringere Emissionen verantwortlich sind. In Ländern, die auf fossile Brennstoffe zur Stromerzeugung angewiesen sind, ist der Unterschied natürlich geringer. In diesen Ländern entspricht der CO2e-Fußabdruck von E-Autos in etwa dem eines Neuwagens bei maximaler Effizienz.

Dies ist jedoch nicht der Fall in Ländern, in denen der Energiemix bereits auf grün umgestellt ist. In Großbritannien, wo fossile Brennstoffe schnell obsolet werden, sind die Lebenszeitemissionen pro Kilometer beim Fahren eines E-Fahrzeugs etwa 3x niedriger als bei einem Benzinauto.

6. Fliege sparsam

Wenn du fliegen musst, verzichte auf den Champagner und die warmen Handtücher und tue der Umwelt einen Gefallen. Während ein Flug von London nach Hongkong in der Economy Class 3,4 Tonnen CO2e-Emissionen verursacht, sind es in der Business Class 4,6 Tonnen und in der First Class satte 13,5 Tonnen.

Das liegt ganz einfach daran, dass je mehr Platz dein Sitz im Flugzeug einnimmt, desto größer ist der Anteil der CO2e-Emissionen, für die dieser Sitz verantwortlich ist.

Langstreckenflüge sind besonders schädlich für die Umwelt, denn je höher diese Emissionen sind, desto schlechter sind sie für die Ozonschicht. Die Schätzungen darüber, wie viel schädlicher sie sind, variieren. Die “Emissionsbibel” How Bad Are Bananas beispielsweise berechnet sie als 1,9x schlimmer als bodengebundene Emissionen.

Ernährung

Die Emissionen von Lebensmitteln stammen sowohl aus der Produktion als auch aus dem Transport von Lebensmitteln. Die Grafik unten zeigt die schlimmsten Übeltäter.

Lebensmittel CO2 Emissionen

Es ist ziemlich klar, was die ideale Antwort ist: werde vegan. Wenn du alle Fleisch- und Milchprodukte weglässt, würdest du acht der zehn wichtigsten Lebensmittel komplett aus deinem CO2-Fußabdruck streichen.

Aber wenn dir das zu weit geht, gibt es auch andere Möglichkeiten, den Einfluss deiner Ernährung auf die Umwelt zu verringern.

7. Reduziere deinen Fleischkonsum

Wenn du dich komplett vegetarisch ernährst, sparst du 0,6 Tonnen CO2e pro Jahr. Aber wenn du nicht komplett auf Fleisch verzichten kannst, triff eine bewusste Entscheidung.

Reduziere deinen Konsum, und wenn du doch mal Fleisch isst, dann achte darauf, was am schädlichsten ist. Rindfleisch wird oft als der schlimmste Klimaschädling angesehen, in Wirklichkeit ist es allerdings Lammfleisch. Das liegt an dem Methan, das Schafe produzieren (Methan ist 25x schlimmer für die Umwelt als CO2), sowie an dem Transport, um es von der Quelle auf deinen Teller zu bringen. Neuseeländisches Lammfleisch mag köstlich schmecken, aber wenn du kein Kiwi bist, hat es viele tausend Kilometer zurückgelegt, um zu dir zu gelangen.

8. Kaufe frisch und lokal

Der Transportweg von Lebensmitteln kann einen enormen Einfluss auf deinen CO2-Fußabdruck haben. In den USA reist ein Produkt im Durchschnitt 2.400 Kilometer von seinem Produktionsort bis zu seinem endgültigen Bestimmungsort, wobei für jeden Kilometer fossile Brennstoffe verbrannt werden.

Lokal zu kaufen bedeutet, dass dein Essen nicht weit transportiert werden muss. Dazu gehört, dass du das kaufst was gerade saisonal ist, und den Transport aus wärmeren Ländern vermeidest.

Hinzu kommt, dass der Verzehr von frischen Lebensmitteln (anstelle von verarbeiteten) auch deinen Fußabdruck reduziert. Gefrorene Karotten haben einen 3x größeren Fußabdruck als frische Karotten, wegen der Energie, die für die Zubereitung und das Einfrieren benötigt wird.

Einkaufen

Weltweit kaufen wir 400% mehr Kleidung als noch vor 20 Jahren, und um diese Nachfrage zu befriedigen, werden jedes Jahr etwa 80 Milliarden Kleidungsstücke hergestellt.

Fast Fashion ist größtenteils schuld an diesem Überkonsum. Kleidung wird heute so billig und mit so minderwertigen Materialien hergestellt, dass sie laut Greenpeace im Durchschnitt weniger als fünf Mal getragen wird, bevor sie weggeworfen wird. Die Auswirkungen auf die Umwelt summieren sich schnell: Ein einziges in China hergestelltes Baumwoll-T-Shirt hat einen Fußabdruck von 8,77 kg CO2e.

Bei solchen Zahlen ist es leicht zu verstehen, warum eines der wichtigsten Dinge, die du tun kannst, um deinen CO2-Fußabdruck zu verringern, darin besteht weniger zu kaufen. Halbiere die Anzahl der neuen Schuhe, die du in einem Jahr kaufst, und du hast automatisch den Co2-Fußabdruck deiner Füße halbiert.

9. Kümmere dich besser um deine Kleidung

Wenn du etwas neun Monate länger trägst, kannst du den CO2-Fußabdruck dieses Artikels um 20 bis 30% reduzieren. Ein Teil davon kannst du auch dadurch erreichen, dass du deine Kleidung weniger wäschst. Das reduziert nicht nur den Energieverbrauch, sondern lässt deine Kleidung auch länger gut aussehen.

Wenn die unvermeidlichen Löcher auftauchen, beherrsche die Kunst von Nadel und Faden (oder mache dich mit deinem örtlichen Schneider vertraut) und repariere sie, anstatt sie auf den Müllhaufen zu werfen.  

Levi Jeans bietet mittlerweile einen Reparaturservice für Jeans an, während die beliebte Outdoor-Marke Patagonia auf ihrer Website Nähanleitungen anbietet, die zeigen, wie du deine beliebtesten Kleidungsstücke reparierst.

10. Vintage kaufen ist cool

Egal, ob du deine örtlichen Vintage-Läden durchstöberst, es liebst Schnäppchen in Wohltätigkeitsläden zu ergattern oder ein eBay-Ninja bist, es gibt viele Möglichkeiten deine Garderobe aufzufrischen ohne neue Kleidung zu kaufen.

In den letzten Jahren ist eine neue Welle von Wiederverkaufswebseiten entstanden, die gute Kleidung für einen Bruchteil des Originalpreises anbieten. Depop und Mercari sind sehr beliebt und haben genauso viel Auswahl wie dein lokaler Topshop (und mehr).

Seiten wie Thredup sind besonders beliebt, da sie die Qualität der Kleidung überprüfen, bevor sie sie online zum Verkauf anbieten. Sie prognostizieren, dass in acht Jahren die Ausgaben für den Wiederverkauf 1,5x größer sein werden, als für Fast Fashion.

11. Vergiss die Baumwolltasche  

In dem Bestreben, die Millionen Plastiktüten in unseren Ozeanen zu verringern, wurden Baumwolltragetaschen oft als die grünere Alternative für den Transport deiner Einkäufe angepriesen.

Aber sie sind nicht so grün, wie du vielleicht denkst.

Baumwolle ist ein ressourcenintensives Material, das große Mengen an Land, Wasser und Dünger benötigt. Nach dem Anbau muss sie transportiert werden, was die CO2e-Emissionen weiter erhöht.

Tatsächlich muss eine Baumwolltasche 131 Mal wiederverwendet werden, um die gleiche CO2e Wirkung wie eine Plastiktüte zu erreichen. Die umweltfreundlichste Tasche ist die “Bag for Life”, eine aus einem haltbareren Kunststoff namens Polypropylen-Vlies hergestellte Tragetasche.

Arbeit

Die jüngste Zunahme der Heimarbeit hat einen positiven Einfluss auf die Co2e Emissionen weltweit, aber das bedeutet nicht, dass die Arbeit an einem Laptop in deiner Küche keine Auswirkung hat. Jedes Mal, wenn du online etwas nachschlägst, Musik streamst oder ein Video anschaust, gibt es irgendwo auf der Welt ein Rechenzentrum, das dies ermöglicht.

Diese Rechenzentren verbrauchen eine Menge Energie: Derzeit verbrauchen sie etwa 2 % des weltweiten Stroms, aber es wird erwartet, dass dieser Anteil bis 2030 auf 8 % ansteigt.

Wie kannst du also die Energie, die für dein Online-Leben benötigt wird, reduzieren?

12. Verbringe weniger Zeit online

Das Internet zu nutzen bedeutet, sich auf massive, stromhungrige Server zu verlassen. Laut Netflix hatte der durchschnittliche Kunde im Jahr 2014 einen CO2-Fußabdruck von 300g pro Jahr, dank den vielen Serien die wir jeden Abend streamen. Seitdem ist die Anzahl der Abonnenten um 79% gestiegen, so dass wenig Zweifel daran besteht, dass der gesamte CO2-Fußabdruck von Netflix mindestens 79% höher ist.

Die Online-Privatsphäre, oder ein Mangel daran, kommt auch mit Energiekosten. Tracking-Dienste wie Cookies übermitteln jedes Mal, wenn du online gehst, Daten über dich an Dutzende oder sogar Hunderte von Unternehmen, was Server-Ressourcen verbraucht. Um dem entgegenzuwirken, können Werbeblocker und Browser mit zusätzlichen Privatsphäre-Einstellungen (wie z.B. DuckDuckGo) dabei helfen, dies zu reduzieren.

13. Schicke weniger E-Mails

Wenn du nach einem Grund suchst, die Menge deiner E-Mails in deinem Posteingang zu reduzieren, dann tu es für die Umwelt.

Datenlastige E-Mails sind aufgrund der in den Rechenzentren verbrauchten Energie erstaunlich CO2e intensive: Während eine Text-E-Mail für 4g CO2e verantwortlich ist, ist eine E-Mail mit Anhang 12,5 mal mehr CO2e (50g CO2e) verantwortlich.

Was hilft: Es ist immer eine gute E-Mail-Praxis, die Verwendung von cc-ing auf ein Minimum zu beschränken, sowohl für die Umwelt als auch für die Posteingänge deiner Kollegen. Das Komprimieren von Anhängen kann die Datenlast auf einem Server reduzieren. Oder noch besser, verlinke diese Dateien in der Cloud, so dass die Leser*innen sie finden können, wenn sie sie brauchen, anstatt sie automatisch in ihren Posteingang laden zu lassen.

Strukturell

Änderungen in deinem Lebensstil sind extrem wichtig im Kampf gegen den Klimawandel, aber es ist eine unvermeidbare Tatsache, dass der größte Einfluss von Regierungen und Unternehmen kommen muss.

14. Nutze deine Stimme  

Um unseren gewählten Vertretern zu signalisieren, dass der Klimawandel das wichtigste Thema ist, mit dem wir heute konfrontiert sind, müssen wir alle unsere Stimme nutzen. Wähle politische Parteien, die Veränderungen versprechen: neue Programme zur Isolierung von Häusern; die Erhöhung der CO2 Steuer; den Umstieg auf Elektrofahrzeuge und die Verbesserung des Breitbandes im ganzen Land. So entstehen Regierungen, die einen grünen Aufschwung ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und die Emissionen dauerhaft senken können.

15. Investiere dein Geld richtig

Das andere große Puzzleteil des Klimawandels ist die Veränderung des Verhaltens von Unternehmen. Zwischen 1965 und 2017 wurden über 1,35 Millionen Tonnen CO2e in die Atmosphäre freigesetzt - und das geht auf das Konto von nur 20 Unternehmen.

Eine Möglichkeit, wie wir unsere Unterstützung für Unternehmen signalisieren können, die ihren CO2-Fußabdruck proaktiv angehen ist in sie zu investieren, auch Impact Investing genannt.

Dies beinhaltet den Kauf von Aktien, Anleihen und anderen Vermögenswerten in Unternehmen, die ihre CO2-Emissionen aktiv verringern. Indem du dein Geld in diese Unternehmen investierst, ermöglicht du ihnen ihr Geschäftsmodell aufzubauen, in umweltfreundlichere Prozesse zu investieren und, was entscheidend ist, erfolgreicher zu werden als ihre umweltschädlichen Konkurrenten.

Bei Cooler Future arbeiten wir an einer App, die es dir leicht macht, genau das zu tun.

Fazit

Auch wenn es verlockend sein kann, das neueste ökologische Produkt auf dem Markt zu kaufen, sind die wirkungsvollsten Veränderungen durch die Reduzierung deines Energieverbrauchs zu erreichen. Wiederverwenden ist immer besser als etwas Neues zu kaufen.

Mit diesem Wissen bewaffnet, sollte es nicht mehr ganz so entmutigend sein, die Erde zu retten. Sieh es wie eine lebenslange Mission: Auch wenn ein echter Zero-Emission-Fußabdruck in der heutigen Welt (noch) nicht möglich ist, sieht die Zukunft mit ständig neuen Technologien, neuen Gesetzen und einer besseren Energieeffizienz, doch gar nicht so schlecht aus.

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