50+ Investment Definitionen, die du kennen solltest

50+ Investment Definitionen, die du kennen solltest

Wir entmystifizieren den Investment-Jargon

 Susi Weaser

Susi Weaser

Jul 29, 2020

·

20

min read

Kennst du die wichtigsten Definitionen rund um das Thema Investieren?

Wenn deine Antwort "so einigermaßen" lautet, bist du hier genau richtig.

Um die Finanzwelt zu verstehen, musst du auch alle wichtigsten Finanzbegriffe verstehen - und das sind einige. Vielleicht wirkt das auf den ersten Blick etwas einschüchternd, aber wenn du diese Definitionen im Kopf hast, bist du schon auf dem halben Weg zum Investment Profi. Es wird dir nicht nur leichter fallen die Risiken und Chancen jeder Investitionsmöglichkeit kritisch prüfen, sondern auch finanziell fundierte Entscheidungen über deine Zukunft zu treffen.

In diesem Beitrag haben wir dir die wichtigsten Investment-Definitionen nach Themen geordnet, und erklärt. Am Besten du fügst ihn dir gleich zu deiner Lesezeichen-Liste hinzu, damit du die wichtigsten Begriffe immer gleich parat hast. 🙌

1. Allgemeine Investitionsbegriffe

Häufig verwendeter Fachjargon, mit dem du dich vertraut machen solltest:

1. Langfristige Investition

Eine Investition, die du für länger als ein Jahr halten willst.

2. Kurzfristiges Investieren

Eine Investition, die du weniger als ein Jahr lang halten willst. Aktien sind oft kurzfristige Anlagen, die monatlich, wöchentlich, täglich oder sogar stündlich gekauft und verkauft werden.

3. Portfolio

Der Name für all deine Investitionen oder Vermögenswerte zusammengefasst. Egal ob es sich um Aktien, Gold, Bargeld oder etwas anderes, wie z. B. Immobilien, handelt. Du kannst es wie deine finanzielle Brieftasche behandeln.

4. Rendite

Der Gewinn oder der Verlust, den du als Ergebnis deiner Investitionen erzielst.

5. Zinseszins

Der Zins, den du durch die unmittelbare Reinvestition bereits verdienter Zinsen erhältst. Wenn du zum Beispiel mit deiner Investition über 10€ jährlich, 20% Rendite erzielst, verdienst du im folgenden Jahr 20% auf 12 € und im Jahr darauf 20% auf 14,40 €. Der Zinseszins belohnt diejenigen, die früh und über einen langen Zeitraum hinweg investieren.

6. Risikotoleranz

Wie viel Risiko bist du bereit für die Verfolgung deiner finanziellen Ziele einzugehen? Generell gilt: Je höher das Risiko, desto höher die Rendite (die Kehrseite: Je höher das Risiko, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass du alles verlierst, wenn sich die Investition nicht zu deinen Gunsten auszahlt).

7. Diversifizierung

Der Besitz einer Reihe verschiedener Anlageformen um das Risiko zu verringern, und zu verhindern, dass du dein gesamtes Geld verlierst wenn sich eine Investition in die falsche Richtung entwickelt. Das ist empfehlenswert, weil es bedeutet, dass nicht gleich dein ganzes Portfolio hinüber ist, wenn eine Art von Investition einen finanziellen Schlag erleidet.

8. Devestition

Devestition bedeutet den Verkauf deiner Vermögenswerte, also das Gegenteil von Investition. Heutzutage hört man oft von Einzelpersonen und Organisationen, die sich von fossilen Brennstoffen trennen und ihre Anteile in dieser Branche verkaufen.

9. Liquidität

Wie schnell eine Investition verkauft und in Geld umgewandelt werden kann, ohne einen wesentlichen Wertverlust zu erleiden.

Zum Beispiel hat das Bargeld auf deinem Sparkonto eine hohe Liquidität, im Vergleich zu Immobilien. Immobilien lassen sich nicht so leicht verkaufen und können an Wert verlieren, wenn du dies tust.

10. Volatilität

Der Betrag, um den deine Investition nach oben und unten geht. Wenn der Preis innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums stark steigt und fällt, ist dies ein Zeichen für hohe Volatilität. Niedrige Volatilität bedeutet, dass der Kurs relativ stabil bleibt. Eine hohe Volatilität führt tendenziell zu höheren Renditen (oder höheren Verlusten), weil das Risiko höher ist.

11. Baisse / Bärenmarkt

Die Definition beschreibt einen Aktienmarkt, der über einen längeren Zeitraum (normalerweise 2 Monate oder länger) einen erheblichen Wertverlust (im Allgemeinen 20 % oder mehr) erlebt.

Während eines Bärenmarktes haben Investor*innen im Allgemeinen ein geringes Vertrauen in ihre Investitionen, und es gibt mehr Leute, die verkaufen als kaufen.

12. Hausse / Bullenmarkt

Der Bullenmarkt ist das Gegenteil eines Bärenmarktes und bezieht sich auf eine Periode der Prosperität für Aktienmärkte. Das trifft zu, wenn die Werte über einen Zeitraum von mindestens 2 Monaten um mehr als 20% steigen. Während eines Bullenmarktes sind die Investoren positiv gestimmt und die Preise steigen, da die Nachfrage nach Aktien hoch ist.

13. Anlageklasse

Es gibt viele verschiedene Arten von Anlagen - Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, Bargeld und mehr -, die jeweils primär in eine der drei Anlageklassen eingeteilt werden können: Eigenkapital (z.B. Aktien), verzinsliche Wertpapiere (z. B. Anleihen) und Bargeldäquivalente (z. B. Papiergeld). Andere Anlageklassen können beispielsweise Immobilien, oder Rohstoffe umfassen.

Investitionen werden in eine dieser Anlageklassen eingeteilt, weil sie ähnliche finanzielle Merkmale und Strukturen aufweisen, d. h. sie können auf denselben Märkten gehandelt werden und unterliegen denselben Regeln und Vorschriften.

2. Investment Definitionen bezüglich Aktien

Du denkst darüber nach, in Aktien zu investieren? Hier ist der Fachjargon, den du dafür kennen musst:

14. Aktien / Anteile

Wenn ein Unternehmen "an die Börse geht", wird es wie ein Kuchen aufgeteilt, so dass die Öffentlichkeit Stücke dieses Kuchens kaufen kann. Und wie jeder Kuchen kann er in eine beliebige Anzahl von Stücken - oder Aktien - geschnitten werden. Der Aktienpreis basiert auf Angebot und Nachfrage, d.h. je mehr Leute eine Aktie kaufen wollen, desto höher wird der Preis.

Die Begriffe Aktien und Anteile können dabei austauschbar verwendet werden, da sie die gleiche Bedeutung haben.

Investment Definitionen: Wie funktionieren Aktien?

15. Eigenkapital / Aktienkapital

Die Größe deines "Kuchenstücks", d. h. der Anteil an einem Unternehmen, den du durch deine Aktien besitzt. Das Eigenkapital kann auch in dem Geldbetrag gemessen werden, den du erhalten würdest, wenn du a) deinen Anteile verkaufen (oder "liquidieren") würdest, oder ähnlich b) wenn ein Unternehmen liquidiert würde und alle Aktionäre für ihre Anteile ausbezahlt bekämen.

16. Dividende

Eine regelmäßige Zahlung eines Unternehmens an die Aktionäre, die auf dem Gewinn des Unternehmens basiert. Diese variieren von Unternehmen zu Unternehmen, sind aber immer proportional zur Anzahl der Aktien, die Sie besitzen. Sie bieten einen Anreiz, Aktien eines Unternehmens zu kaufen, da sie den Aktionären ein regelmäßiges Einkommen verschaffen.

17. Blue-Chip-Unternehmen

Es gibt zwar keine offizielle Liste von Blue-Chip-Unternehmen, aber der Begriff bezieht sich auf jedes Unternehmen, das eine gute Historie von Erträgen, Gewinnen und Dividendenzahlungen aufweist.

Im Allgemeinen fällt es diesen Unternehmen leichter, globale finanzielle Abschwünge zu überstehen. Typischerweise sind das bekannte Namen wie Microsoft, Amazon, Johnson & Johnson und Mastercard.

18. Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) - (engl- P/E ratio)

Wie viel du als Investor für jede Aktie die du besitzt verdienst.

Wenn ein Unternehmen 100 Aktien und einen Gewinn von 500 € hat, verdient jede Aktie 5 €. Wenn jede Aktie 75 € wert ist, wird das durch den €-Gewinn geteilt, um den KGV zu erreichen (75/5=15). Je höher das KGV, desto höher ist der erwartete Gewinn.

19. Börse

Die Infrastruktur, an der Börsenmakler und Händler finanzielle Vermögenswerte wie Aktien, Anleihen und ETFs kaufen und verkaufen. Einige der größten Börsen sind die New York Stock Exchange (NYSE), die London Stock Exchange (LSE) und Euronext.

20. Index

Ein Maß dafür, wie sich der Aktienmarkt entwickelt, bei der eine Stichprobe von Aktien genommen wird. Indem man misst, wie sich diese Aktien entwickeln, bekommt man ein gutes Verständnis dafür, in welche Richtung sich der Markt bewegt.

Ein Beispiel für einen Index ist der Dow Jones, der die Aktien der 30 größten an der New Yorker Börse (NYSE) notierten Unternehmen misst. Der Nasdaq und der S&P 500 sind die beiden anderen großen US-Indizes.

Wenn in der Anlagensprache davon die Rede ist, dass "der Markt um 50 Punkte gestiegen ist", bezieht sich das oft auf einen dieser Indizes.

21. Börsengang / (engl. Initial Public Offering)

Die Aktien eines Unternehmen werden zum ersten Mal zum Kauf angeboten und das Unternehmen wird an der Börse notiert. Ab diesem Zeitpunkt wird ein Unternehmen von einem privaten Unternehmen, das sich im Besitz von Privatpersonen befindet, zu einem öffentlichen Unternehmen, das sich im Besitz der Öffentlichkeit befindet.

22. Ausstehende Aktien

Die Gesamtzahl der genehmigten, ausgestellten und von Investoren gekauften Aktien.

23. Aktionärsversammlung

Eine jährliche Versammlung, zu der alle Aktionäre eingeladen sind und bei der der jährliche Finanzbericht vorgestellt wird. Die Aktionäre können auch über Unternehmensangelegenheiten abstimmen und den Vorstand wählen, entweder persönlich oder durch Vollmacht (online oder per Post).

3.  Investment Definitionen bezüglich Anleihen

Alles, was du über Anleihen wissen solltest:

24. Anleihen

Eine Art festverzinslicher Anlage, in Form eines Darlehens von einer Organisation oder Person an eine andere, unter festgelegten Bedingungen und für ein bestimmtes Projekt oder Investition. Wenn eine Institution Geld benötigt, gibt sie Anleihen aus, die von Investoren gekauft werden können. Diese Anleihen zahlen einen vereinbarten Zinssatz, der auch als Kuponsatz bezeichnet wird. Das Datum, an dem das Geld zurückgegeben werden muss, wird ebenfalls festgelegt und als Fälligkeitstermin bezeichnet.

Anleihen können genauso wie Aktien gekauft, verkauft und zwischen Anlegern gehandelt werden und gelten als risikoärmer mit geringerer Rendite.

Investment Definitionen: So funktionieren Anleihen

25. Festverzinsliche Anlage

Jede Art von Investment, bei der der Vertrag die Rückzahlung eines Darlehens zusammen mit Zinszahlungen beinhaltet. Die Höhe der Zinsen ist festgelegt, daher ergibt sich weniger Rendite als bei Aktien, aber auch weniger Risiko.

Ein Bankkonto ist ein Beispiel für eine festverzinsliche Anlage, ebenso wie Anleihen, Pensionen und Darlehen.

26. Kreditwürdigkeit

Ein Maß dafür, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Kreditnehmer seine Schulden zurückzahlen wird. Wer eine bessere Bonität hat, bekommt günstigere Zinsen für Kredite und umgekehrt. Wenn man als Investor einem Unternehmen Geld leiht, das mit einer großen Wahrscheinlichkeit das Geld zurückzahlen wird, bedeutet das eine geringere Rendite im Vergleich zu einem Unternehmen mit höherem Risiko.

Kredit-Ratings werden von spezialisierten Kredit-Rating-Agenturen, wie Moody's, festgelegt.

27. Social-Impact Anleihen

Ein Darlehen, das von einem öffentlichen Unternehmen aufgenommen wird, um die Einwohner eines bestimmten Gebiets / Landes oder einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zu unterstützen. Die Rückzahlung erfolgt nur, wenn das Ziel der Anleihe erreicht wird.

Die erste Anleihe mit sozialer Auswirkung wurde von einem Gefängnis aufgenommen, um ein Pilotprojekt zur Reduzierung der Rückfälligkeit zu finanzieren. Die Investoren erhielten eine Rückzahlung, wenn die Rückfallquote 7,5 % oder weniger als bei einer ähnlichen Kontrollgruppe ehemaliger Straftäter betrug.

28. Grüne Anleihen

Eine Anleihe, die von einem Unternehmen speziell zur Förderung eines Klima- oder Umweltprojekts aufgenommen wird. Im Gegensatz zu einer regulären Anleihe verpflichten sie sich dazu, das eingenommene Geld ausschließlich für einen definierten Umweltzweck zu verwenden und die Ergebnisse in Bezug darauf zu verfolgen.

29. Nachhaltigkeitsanleihen

Eine Anleihe, die aufgenommen wird, um ein soziales oder grünes Projekt zu finanzieren, oft (aber nicht immer) in Übereinstimmung mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG).

30. Zinsen

Die Kosten, die dem Kreditnehmer entstehen, wenn er sich Geld leiht, und die normalerweise als Prozentsatz des Kredits an den Kreditgeber gezahlt werden (oder, aus der anderen Perspektive, die Belohnung des Kreditgebers dafür, dass er dem Kreditnehmer Geld leiht).

31. Rendite / Ertrag

Die jährlichen Zinsen, die für eine Anleihe an den Anleihegläubiger gezahlt werden.

32. Kuponsatz

Die Zinsen, die an den Investor gezahlt werden, der dem Kreditnehmer Geld in Form einer Anleihe leiht. Die Häufigkeit dieser Zahlungen hängt von der jeweiligen Anleihe ab.

33. Fälligkeitsdatum

Das Datum, an dem ein Kreditgeber das von ihm geliehene Geld zurückbekommt, oft in Form einer Anleihe.

4. Investment Definitionen bezüglich Anlageklassen

Damit du auch wirklich alle Definitionen kennst:

34. Zahlungsmitteläquivalente

Die dritte Art von Anlageklassen, die sich dadurch auszeichnet, dass sie ein geringes Risiko, eine geringe Rendite und eine hohe Liquidität bietet. Zu den Zahlungsmitteläquivalenten gehören Einlagenzertifikate (Sparkonten mit einem festen Zinssatz und einem festen Datum, an dem du das Geld abheben kannst) und Unternehmens-Wertpapiere. Es ist eine gute Idee für Unternehmen, einen Anteil an Zahlungsmitteläquivalenten zu halten, da diese zur schnellen Begleichung von Schulden verwendet werden können.

35. Rohstoffe

Eine natürliche Ressource oder Material das gehandelt werden kann, z. B. Getreide, Vieh oder fossile Brennstoffe.

36. Termingeschäfte / Futures

Der Markt auf dem Rohstoffe ähnlich wie Aktien gehandelt werden, wobei Anbieter auf der Grundlage eines vereinbarten zukünftigen Liefertermins an Abnehmer verkaufen. Dies sind selten einzelne Investoren, sondern hauptsächlich Direktanbieter und große Organisationen.

5. Investment Definitionen bezüglich Fonds  

Die verschiedenen Arten von Fonds:

37. Investmentfonds

Ein Investmentfonds (oft einfach nur Fonds genannt) ist ein Pool an Investorengeldern, der dann von der Investmentgesellschaft verwendet wird, um eine verschiedene Vermögenswerte zu kaufen, wie z. B. Aktien, Anleihen, Gold und manchmal Bargeld.

Investment Definitionen: So funktionieren Investmentfonds
BASISIEREND AUF: MACROTRENDS.NET

38. Aktienfonds

Ein Investmentfonds, der ausschließlich in den Aktienmarkt investiert.

39. Anleihenfonds

Ein Investmentfonds, der ausschließlich in Anleihen investiert. Dies kann eine effizientere Art der Investition sein, als der Kauf einer einzelnen Anleihe, da eine Investition in einen Anleihenfonds in viele verschiedene Anleihen investiert.

Normalerweise handelt der Fondsmanager mit den Anleihen schon bevor sie fällig werden.

40. Börsengehandelter Fonds (ETF)

Eine Kombination aus verschiedenen finanziellen Vermögenswerten, ähnlich wie ein Investmentfonds. Der Der Unterschied ist, dass ETFs selbst an der Börse notiert sind, also ein eigenes Börsenkürzel haben, und im Laufe des Tages gehandelt werden.

Investment Definitionen: So funktionieren ETFs

41. Indexfonds

Ein Fonds der es dir ermöglicht in Unternehmen zu investieren, die in einem bestimmten Index enthalten sind, indem du dein Geld mit anderen Anlegern in einem Fonds zusammenlegst. Der Fondsmanager verwendet dann dieses Geld, um in Unternehmen zu investieren, die in einem bestimmten Index vertreten sind. (Siehe Index Definition oben).

42. Hedge-Fonds

Eine alternative Anlage mit hohem Risiko und hoher Rendite, ähnlich wie ein Investmentfonds. Im Gegensatz zu Investmentfonds sind Hedge-Fonds jedoch nicht reguliert.

Das bedeutet, dass Hedge-Fonds-Manager in alles investieren können - von Kunst bis hin zu Edelsteinen. Dafür können sie so viel Geld verlangen wie sie wollen und den Fonds auf jede beliebige Weise verwalten. Sie können nur von erfahrenen Anlegern mit einem Einkommen von mehr als $200.000 pro Jahr genutzt werden, die die damit verbundenen Komplexitäten und Risiken verstehen sollten.

43. Aufwandsquote / Kostenquote

Ein Maß dafür, wie viel Geld für die Verwaltung eines Fonds ausgegeben wird im Vergleich zu dem Geld, das du als Anleger in diesem Fonds verdienst. Zu den Verwaltungskosten gehören die an den Fondsmanager gezahlten Gelder, die Buchführung und die Rechtskosten.

44. Verwaltungsgebühr

Der Betrag, den ein Investmentmanager für die Verwaltung eines Investmentfonds berechnet. Dies deckt die Kosten für die Zeit und das Fachwissen des Managers ab, sowie die Verwaltungskosten für den Betrieb des Fonds.

6. Ethisches Investieren

Auch bekannt als “responsible investing”:

45. Corporate Social Responsibility (CSR)

Ein Geschäftsmodell das von Unternehmen verlangt, dass sie sich ihrer Auswirkungen, auf alle Aspekte der Gesellschaft bewusst sind; auch in wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Hinsicht. Dies (sollte) bedeuten, dass das Unternehmen eher einen positiven als einen negativen Einfluss auf die Umwelt hat, obwohl dies (da es selbstbestimmt ist) schwierig zu quantifizieren ist.

46. ESG

Eine Methode zur Analyse von Unternehmen aufgrund von Umwelt-, Sozialen- und Unternehmensführungs-Kriterien. Ziel dabei ist es, eine Liste von “guten” Unternehmen zu erstellen, in die Anleger investieren können. Diese Art des Investierens wird immer beliebter, allerdings gibt es bislang keine standardisierten Kriterien.

47. Impact-Investing

Eine Investition, die den spezifischen, messbaren Einfluss eines Unternehmens auf ein bestimmtes Feld untersucht, z. B. auf den Klimawandel. Investoren können neben den finanziellen Erträgen auch die messbare Wirkung ihres Geldes sehen.

48. Sozial verantwortliches Investieren (SRI)

Eine Investition, die auf der Grundlage bestimmter ethischer Richtlinien ausgewählt wird. SRI-Investitionen befassen sich mit einem bestimmten Thema und sind binär, schließen also z. B. Unternehmen aus, die Tierversuche durchführen oder Verbindungen zum Glücksspiel haben.

49. Greenwashing

Dieser Ausdruck wird verwendet, um Unternehmen zu beschreiben, die Anstrengungen unternehmen, umweltbewusst zu erscheinen - oft zu Marketingzwecken - allerdings ohne jegliche Bemühungen / Verpflichtung, diese Anstrengungen auch umzusetzen.

7. Investment-Dienstleistungen

Dienstleistungen, die doch bei deinen Investitionen unterstützen können:

50. Full-Service-Brokerage

Ein Unternehmen, das du mit der Anlage deines Geldes in deinem Namen beauftragen kannst, und das neben der reinen Geldanlage eine Vielzahl von verschiedenen Dienstleistungen anbietet. Dazu können Finanzberatung, Ruhestandsplanung oder Steuerberatung gehören. Aufgrund dieser Expertise verlangen sie in der Regel eine höhere Provision als Discount-Brokerages.

51. Robo-Advisor

Auch bekannt als digitale Vermögensberater, machen Robo-Advisor-Plattformen die Geldanlage in Aktien für Investment-Anfänger einfacher. In der Regel genügt es, einige detaillierte Fragen zu deinen Anlagebedürfnissen zu beantworten, um algorithmusbasierte Anlageempfehlungen zu erhalten, die dann in deinem Auftrag ausgeführt werden.

Fazit

Wir hoffen, dass diese Liste Investment-Definitionen hilfreich war! Verankere die Liste am Besten gleich in deinen Lesezeichen, damit du die Begriffe immer parat hast, wenn du sie gerade brauchst. Wie sagt man so schön: Übung macht den Meister, (es ist noch keiner vom Himmel gefallen). 😉

Das solltest du nicht verpassen.
Melde dich für deine wöchentliche Dosis an Finanznews an.
Vielen Dank! Deine Anmeldung ist eingegangen!
Bitte bestätige sie in der E-Mail, die wir dir gerade geschickt haben.
Oops! Something went wrong while submitting the form.
YES